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Update:  11.01.2020

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Statik - Reibung - Dynamik - Festigkeitslehre - Fluidmechanik.


Teilgebiete Statik, Festigkeitslehre, Dynamik, Kontinuumsmechanik sowie Energieprinzipe aus mit CD-ROM "Technische Mechanik mit mechANImateach".


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Festigkeitsberechnungen

Spannungsarten

Normalspannung (Zug-Druck)
Normalspannung Zugspannung
Biegespannung

Biegespannung Biegespannung
Torsionsspannung

Torsionsspnnung Zugspannung
Dynamische Spannungswerte

Spannungsamplitude
Ausschlagsspannung
Mittelspannung
Mittelspannung
σN = Normalspannung (N/mm¬≤) - Zug/Druck
F N = Normalkraft (N)
A   = Querschnittsfl√§che (mm¬≤)
σ b = Biegespannung (N/mm¬≤)
M b = Biegemoment (Nmm)
W b = Biege-Widerstandsmoment (mm³)
τ t = Torsionsspannung (N/mm¬≤)
M t = Torsionsmoment (Nmm)
W t = Torsions-Widerstandsmoment (mm³)
σ a = Spannungsamplitude (N/mm¬≤)
σ m = Mittelspannung (N/mm¬≤)
σ o = Oberspannung (N/mm¬≤)
σ u = Unterspannung (N/mm¬≤)

Spannungsverlauf
σN = Normalspannung (N/mm¬≤) - Zug/Druck
F N = Normalkraft (N)
A   = Querschnittsfl√§che (mm¬≤)
σ b = Biegespannung (N/mm¬≤)
M b = Biegemoment (Nmm)
W b = Biege-Widerstandsmoment (mm³)
τ t = Torsionsspannung (N/mm¬≤)
M t = Torsionsmoment (Nmm)
W t = Torsions-Widerstandsmoment (mm³)
σ a = Spannungsamplitude (N/mm¬≤)
σ m = Mittelspannung (N/mm¬≤)
σ o = Oberspannung (N/mm¬≤)
σ u = Unterspannung (N/mm¬≤)

Spannungsverlauf
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Einachsiger Spannungszustand

Wenn Spannungen mit gleichem Richtungsvektor zusammengefasst werden sollen, werden sie algebraisch addiert, z. B. bei Zug und Biegung.

Vergleichsspnnung einachsiger Spannungszustand
σx = max. Spannung (N/mm2)
σ x1-x2.. = Normalspannung (N/mm2)
σx = max. Spannung (N/mm2)
σ x1-x2.. = Normalspannung (N/mm2)

Vergleichsspannung - Mehrachsiger Spannungszustand

Bei mehrachsigem Spannungszustand werden Vergleichsspannungs-Hypothesen zur Berechnung der Gesamtspannung verwendet.

Gestaltänderungshypothese (GEH)

Mit der Gestaltänderungshypothese wird die Vergleichsspannung ermittelt, die beim beanspruchten Bauteil dieselbe Gestalt√§nderungsarbeit hervorrufen w√ľrde wie die anderen Spannungen zusammen. Die Gestalt√§nderungshypothese wird bei z√§hen Werkstoffen (z.B. Stahl) verwendet, welche haupts√§chlich im Maschinenbau und Stahlbau eingesetzt wird. Voraussetzung f√ľr die Anwendung dieser Vergleichsspannungshypothese ist, dass man ein isotropes Material annehmen kann, das auf Zug und Druck die gleiche Belastbarkeit hat.

Zweiachsiger Spannungszustand
Vergleichsspnnung GEH Stab
Vergleichsspnnung GEH Fläche
Dreiachsiger Spannungszustand
Vergleichsspnnung GEH Raum
σv,GEH = Vergleichsspannung GEH (N/mm2)
σ x-y-z = Normalspannung (N/mm2)
τ xy-xz-yz = Schubspannung (N/mm¬≤)
σ 1-2-3 = Hauptspannung (N/mm¬≤)
σv,GEH = Vergleichsspannung GEH (N/mm2)
σ x-y-z = Normalspannung (N/mm2)
τ xy-xz-yz = Schubspannung (N/mm¬≤)
σ 1-2-3 = Hauptspannung (N/mm¬≤)
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Normalspannungshypothese (NH)

Die Normalspannungshypothese wird bei einem spröden und trennbruchempfindlichen Werkstoff angewendet, z. B. Grauguss, Keramik, Glas.

Einachsiger Spannungszustand
Vergleichsspnnung NH
Zweiachsiger Spannungszustand
Vergleichsspnnung NH
σv,NH = Vergleichsspannung NH (N/mm2)
σ x-y = Normalspannung (N/mm2)
τ xy = Schubspannung (N/mm¬≤)
σv,NH = Vergleichsspannung NH (N/mm2)
σ x-y = Normalspannung (N/mm2)
τ xy = Schubspannung (N/mm¬≤)

Schubspannungshypothese (SH)

Bei der Schubspannungshypothese muss der Werkstoff verformungsfähig sein und dass das Versagen durch die maximale Schubspannung hervorgerufen wird.

Allgemeiner Spannungszustand
Vergleichsspnnung SH
Einachsiger Spannungszustand
Vergleichsspnnung SH
Zweiachsiger Spannungszustand
Vergleichsspnnung SH
Dreiachsiger Spannungszustand
Vergleichsspnnung SH
σv,SH = Vergleichsspannung SH (N/mm2)
σ x-y-z = Normalspannung (N/mm2)
τ xy = Schubspannung (N/mm¬≤)
σ 1-2-3 = Hauptspannung (N/mm¬≤)
σv,SH = Vergleichsspannung SH (N/mm2)
σ x-y-z = Normalspannung (N/mm2)
τ xy = Schubspannung (N/mm¬≤)
σ 1-2-3 = Hauptspannung (N/mm¬≤)
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Anstrengungsverhältnis bei wechselnder Beanspruchung

Der Einfluss wechselnder Beanspruchung auf die Festigkeit wird durch das Anstrengungsverh√§ltnis ber√ľcksichtigt.

Anstrengungsverhältnis
Anstrengungsverhältnis

φ ≈ 1 f√ľr NH

φ ≈ 2 f√ľr SH

φ ≈ √3 f√ľr GEH

Vergleichsspannung mit Anstrengungsverhältnis
Vergleichsspnnung

Anstrengungsverh√§ltnis f√ľr Stahl allgemein
Biegung Torsion Anstrengungs-
verhältnis α0
wechselnd ruhend
wechselnd
0,7 - Baustahl
0,63 - Vergütungsstahl
0,77 - Einsatzstahl
wechselnd wechselnd 1,0
schwellend schwellend 1,0
ruhend ruhend 1,0
ruhend wechselnd 1,6
α0 = Anstrenungsverh√§ltnis (-)
φ   = Faktor für Festigkeitshyphothese (-)
σ zul = zul√§ssige Normalspannung (N/mm¬≤)
τ zul = zul√§ssige Torsionsspannung (N/mm¬≤)
σ v,SH = Vergleichsspannung SH (N/mm2)
σ v,GEH = Vergleichsspannung GEH (N/mm2)
σ b = Biegespannung (N/mm2)
τ t = Torsionsspannung (N/mm¬≤)
α0 = Anstrenungsverh√§ltnis (-)
φ   = Faktor für Festigkeitshyphothese (-)
σ zul = zul√§ssige Normalspannung (N/mm¬≤)
τ zul = zul√§ssige Torsionsspannung (N/mm¬≤)
σ v,SH = Vergleichsspannung SH (N/mm2)
σ v,GEH = Vergleichsspannung GEH (N/mm2)
σ b = Biegespannung (N/mm2)
τ t = Torsionsspannung (N/mm¬≤)

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Dehnungen und Spannungen f√ľr dreiachsigen Spannungszustand

3D Spannungszustand
3D Spannungszustand
ε x = Dehnung in X-Richtung (-)
ε y = Dehnung in Y-Richtung (-)
ε z = Dehnung in Z-Richtung (-)
E   = E-Modul (N/mm²)
ν   = Querkontraktionszahl (-)
σ x = Spannung in X-Richtung (N/mm¬≤)
σ y = Spannung in Y-Richtung (N/mm¬≤)
σ z = Spannung in Z-Richtung (N/mm¬≤)
ε x = Dehnung in X-Richtung (-)
ε y = Dehnung in Y-Richtung (-)
ε z = Dehnung in Z-Richtung (-)
E   = E-Modul (N/mm²)
ν   = Querkontraktionszahl (-)
σ x = Spannung in X-Richtung (N/mm¬≤)
σ y = Spannung in Y-Richtung (N/mm¬≤)
σ z = Spannung in Z-Richtung (N/mm¬≤)



Mohrscher Spannungskreis

Mit Hilfe des Mohrschen Spannungskreises lassen sich Normal- und Schubspannungen innerhalb eines belasteten Querschnitts visuell darstellen. Ferner lässt sich am Spannungskreis direkt ablesen, welcher Winkel zur Hauptrichtung mit der größten Hauptspannung zählt.
Der Mohrsche Spannungskreis lässt sich wie folgt konstruieren.
Gegeben: σx, σy, τxy - (σx > σy)
1. Punkt P1 (σxxy) und Punkt P2 (σy|-τxy) in das Koordinatensystem einzeichnen.
2. Punkt P1 mit P2 verbinden.
3. Der Schnitt der Verbindungslinie mit der ŌÉ-Achse ist der Kreismittelpunkt σm
4. Kreis mit dem Mittelpunkt σm durch die Punkte P1 und P2 zeichnen
5. Die Hauptspannungen liegen auf der σ-Achse am √§u√üersten Rand des Kreises (τxy = 0).

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Spannungskreis

Der Winkel 2α‚ąó zwischen Verbindungslinie und σ-Achse sagt aus, dass wenn man das Koordinatensystem X-Y entgegen des Uhrzeigersinn um den Winkel α‚ąó dreht, die Normalspannungen dort ihre Extremwerte annehmen. Die Richtung der Hauptspannungen σ1 wird bestimmt, indem σ2 mit dem Punkt P1 verbunden wird. Die Richtung der Hauptspannung σ2 wird bestimmt, indem σ1 mit dem Punkt P1 verbunden wird.

Spannungskreis

Kreisradius
Spannungskreis Radius
Mittelspannung
Spannungskreis Mittelspannung
Hauptspannungen
Spannungskreis Hauptspannungen
Max. Schubspannung
Spannungskreis Schubspannung
Spannungsrichtungen
Spannungskreis Spannungsrichtung
r = Kreisradius
σ m = Mittelspannung (N/mm²)
σ x = Normalspannung in X-Richtung (N/mm²)
σ y = Normalspannung in Y-Richtung (N/mm²)
τ xy = Schubspannung (N/mm²)
σ 1 = 1. Hauptspannung (N/mm²)
σ 2 = 2. Hauptspannung (N/mm²)
α * = Hauptspannungsrichtung (N/mm²)
r = Kreisradius
σ m = Mittelspannung (N/mm²)
σ x = Normalspannung in X-Richtung (N/mm²)
σ y = Normalspannung in Y-Richtung (N/mm²)
τ xy = Schubspannung (N/mm²)
σ 1 = 1. Hauptspannung (N/mm²)
σ 2 = 2. Hauptspannung (N/mm²)
α * = Hauptspannungrichtung (N/mm²)

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Spannungstransformation

Um die Spannungen zu ermitteln, die in einem anderen Winkel φ zur Normalspannungsebnen liegen, sind die unten aufgeführten Formeln zu verwenden.
Folgende Spannungen müssen bekannt sein: σx, σy, τxy


Spannungstransformation
Spannungstransformation
φ = Transformationswinkel (Grad)
σ x* = Spannung in X*-Richtung (N/mm²)
σ y* = Spannung in Y*-Richtung (N/mm²)
τ xy* = Schubspannung (N/mm²)
σ x = Normalspannung in X-Richtung (N/mm²)
σ y = Normalspannung in Y-Richtung (N/mm²)
τ xy = Schubspannung (N/mm²)
r = Kreisradius
σ m = Mittelspannung (N/mm²)
σ x = Normalspannung in X-Richtung (N/mm²)
σ y = Normalspannung in Y-Richtung (N/mm²)
τ xy = Schubspannung (N/mm²)
σ 1 = 1. Hauptspannung (N/mm²)
σ 2 = 2. Hauptspannung (N/mm²)
α * = Hauptspannungrichtung (N/mm²)

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Berechnung statisch bestimmter Träger bei verschiedenen Einspannverhältnissen


Biegeträger

Mit den Berechnungsprogrammen können statisch bestimmte Träger mit konstantem Querschnitt berechnet werden.
Die Auflagerkräfte, Biegemomente und die Durchbiegung werden ermittelt.




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Allgemeine Festigkeitswerte

Tabellen mit Festigkeitswerten

Eine Sammlung von Festigkeitswerten f√ľr Stahlwerkstoffe, Stahl- und Gusseisen, Aluminium und Kunststoffe, wird mit dem folgenden Button angezeigt.

Bezeichnung von Festigkeitswerten

Festigkeitswerte Belastungsart
Rm Zugfestigkeit Zug
Re Streckgrenze Zug
σW Wechselfestigkeit Zug
σSch Schwellfestigkeit Zug
σbW Wechselfestigkeit Biegung
σSch Schwellfestigkeit Biegung
σbF Fließgrenze Biegung
τtW Wechselfestigkeit Torsion
τtSch Schwellfestigkeit Torsion
τtF Fließgrenze Torsion

E-Modul - G-Modul

E- und G-Modul
E = Elastizitätsmodul (N/mm2)
σ= Spannung (N/mm2)
ε = Dehnung (-)
ν = Querkontrationszahl (-)
E = Elastizitätsmodul (N/mm2)
σ= Spannung (N/mm2)
ε = Dehnung (-)
ν = Querkontrationszahl (-)
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Allgemeine Festigkeitswerte

Werkstoff E-Modul - E (N/mm2) G-Modul - G (N/mm2) Querkontrationszahl ν (-)
Stahl 210000 80700 0,3
Aluminium 70000 (69000 - 75000) 26300 0,33
Messing 90000 (78000 - 133000) 32800 0,37
Beton 30000 (22000 - 45000) 12500 0,20

Dauerfestigkeitswerte

Liegen keine Festigkeitswerte vor, k√∂nnen N√§herungsweise f√ľr Stahlwerkstoffe die in der folgenden Tabelle aufgeführte Werte angesetzt werden.

Liegt die Festigkeit durch die Brinellhärte vor, kann als Mittelwert folgende Umrechnung benutzt werden.

R m ≈ 3,2 * HHB - verg√ľtete und einsatzgeh√§rtete St√§hle
R m ≈ 3,4 * HHB - weichgegl√ľhte normalisierte St√§hle

Rm = Zugfestigkeit (N/mm²)
H HB = Brinellhärte
Rm = Zugfestigkeit (N/mm²)
H HB = Brinellhärte
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Werkstoff Zug 2 Biegung 1) Torsion 1)
σW σSch σbW σbSch σbF τtW τtSch τtF
Baustahl 0,45 Rm 1,3 σW 0,49 Rm 1,5 σbW 1,5 Re 0,35 Rm 1,1 τtW 0,7 Re
Vergütungsstahl 0,41 Rm 1,7 σW 0,44 Rm 1,7 σbW 1,4 Re 0,30 Rm 1,6 τtW 0,7 Re
Einsatzstahl 0,40 Rm 1,6 σW 0,41 Rm 1,7 σbW 1,4 Re 0,30 Rm 1,4 τtW 0,7 Re
Grauguss 0,25 Rm 1,6 σW 0,37 Rm 1,8 σbW - 0,36 Rm 1,6 τtW -
Leichtmetall 0,30 Rm - 0,40 Rm - - 0,25 Rm -

1) F√ľr polierte Rundproben von etwa 10 mm Druchmesser
2) F√ľr Druck ist σSch gr√∂√üer, z.B. f√ľr Graugu√ü σdSch ‚Čą 3 . σSch


Zulässige Pressungswerte N/mm² - [2]
Werkstoffart ruhende Belastung schwellende Belastung
Zähe
Werkstoffe
zul. Pressung zul. Pressung
Spröde
Werkstoffe
zul. Pressung zul. Pressung

σdF = Druck Flie√ügrenze (N/mm¬≤)
σ dB = Bruchfestigkeit (N/mm¬≤)

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Zulässige Pressungswerte bei Festsitze N/mm² - [2]
Werkstoffpaarung ruhende schwellende wechselnde
Stahl Rm=500 N/mm2 / Bronze 32 22 16
Stahl Rm=500 N/mm2 / GJL 70 50 32
Stahl Rm=500 N/mm2 / GS 80 56 45
Stahl Rm=500 N/mm2 / Stahl Rm=370 N/mm2 90 63 45
Stahl Rm=500 N/mm2 / Stahl Rm=500 N/mm2 125 90 56
Stahl gehärtet / Stahl Rm=600 N/mm2 160 100 63
Stahl gehärtet / Stahl Rm=700 N/mm2 180 110 70

Zul√§ssige Fl√§chenpressung f√ľr Gleitsitze bei niedrigen Gleitgeschwindigkeiten N/mm¬≤ - [2]
Werkstoffpaarung harte und geschliffene Bolzenoberfl√§che (Ra ca. 0,4 μm) fremdgeschmiert.
Werkstoffpaarung ruhende schwellende
Stahl Rm=500 N/mm2 / GJL 5 3,5
Stahl Rm=500 N/mm2 / GS 7 4,9
Stahl Rm=500 N/mm2 / Bronze 8 5,6
Stahl gehärtet / Bronze 10 7
Stahl gehärtet / Stahl gehärtet 25 17,5

Rm = Zugfestigkeit (N/mm²)

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Zulässige Hertzsche Pressung bei dynamischer Belastung nach Niemann
Kontaktart zul. Hertsche Pressung N/mm²
Linienber√ľhrung pmax,zul,dyn = 3 * HB
Punktber√ľhrung pmax,zul,dyn = 5,25 * HB

Zul√§ssige Hertzsche Pressung f√ľr rollende Anwendung
√úberrollungen Beanspruchbarkeit
Dauerfestigkeit N ≥ 2*106 pmax,zul,dyn = 3 * HB
Zeitfestigkeit 105 < N < 2*106 pmax,zul,dyn = 3 * HB * (2*106 /N)0,2
Kurzzeitfestigkeit N ≤ 105 pmax,zul,dyn = 5,4 * HB

pmax,zul,dyn = dauerhafte ertragbare Hertzsche Pressung (N/mm¬≤) (33 Millionen √úberrollungen) 
HB   = Brinellh√§rte (HB)
N   = Anzahl √úberrollungen

[2] B. Schlecht - Maschinenelemente Tabellen und Formelsammlung Band 3



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Kerbwirkung - Kerbformzahl

Die Spannung in einem Bauteil h√§ngt auch von der Form des Bauteils ab. Insbesondere im Bereich konstruktiv bedingter Kerben kommt es √∂rtlich zu Spannungskonzentrationen. Infolge der Verformungsbehinderung ergeben sich im Kerbgrund Spannungsspitzen, die √ľber den Nennspannungen des ungest√∂rten Bauteils liegen.
Die Kerbformzahl α k ist nur von der Kerbform und der Beanspruchungsart, nicht von den Werkstoffeigenschaften abh√§ngig.

Kerbformzahl

Zug / Druck
Kerbformzahl Zug
Biegung
Kerbformzahl Biegung
Torsion
Kerbformzahl Torsion
αk = Kerbformzahl Zug-Druck (-)
σ max = max. Normalspannung (N/mm¬≤)
σ n = Normalspannung (N/mm¬≤)
α kb = Kerbformzahl Biegung (-)
σ bmax = max. Biegespannung (N/mm¬≤)
σ b = Biegespannung (N/mm¬≤)
α kt = Kerbformzahl Torsion (-)
τ tmax = max. Torsionsspannung (N/mm¬≤)
τ t = Torsionsspannung (N/mm¬≤)

Kerbspannung
αk = Kerbformzahl Zug-Druck (-)
σ max = max. Normalspannung (N/mm¬≤)
σ n = Normalspannung (N/mm¬≤)
α kb = Kerbformzahl Biegung (-)
σ bmax = max. Biegespannung (N/mm¬≤)
σ b = Biegespannung (N/mm¬≤)
α kt = Kerbformzahl Torsion (-)
τ tmax = max. Torsionsspannung (N/mm¬≤)
τ t = Torsionsspannung (N/mm¬≤)

Kerbspannung
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Kerbwirkungszahl

Bei wechselnder Beanspruchung kann es durch das begrenzte Form√§nderungsverm√∂gen zu keinem dauerhaften Spannungsabbau kommen. Zur Auslegung dynamisch beanspruchter Bauteile wird daher die Kerbwirkungszahl βk als Verh√§ltnis der Dauerfestigkeit σD eines glatten, polierten Stabes zur Dauerfestigkeit σDk der glatten Probe herangezogen.
Die Kerbwirkungszahl βk ist abh√§ngig von der Beanspruchungsart, der Kerbform sowie vom Werkstoff und wird experimentell ermittelt.


Bei bekannter Kerbformzahl kann als Näherungswert mit folgender empirischer Formel gerechnet werde.
Kerbwirkungszahl
Kerbwirkungszahl
βk = Kerbwirkungszahl (-)
α k = Kerbformzahl (-)
η k = St√ľtzziffer (-)
R p0,2 = Streckgrenze (N/mm²)
R m = Zugfestigkeit (N/mm2)
r   = Kerbradius (mm)
βk = Kerbwirkungszahl (-)
α k = Kerbformzahl (-)
η k = St√ľtzziffer (-)
R p0,2 = Streckgrenze (N/mm²)
R m = Zugfestigkeit (N/mm2)
r   = Kerbradius (mm)
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Einflussfaktoren auf die Dauerfestigkeit

Bei der Berechnung der Dauerfestigkeit eines Bauteils sind verschiedene Einflussfaktoren zu ber√ľcksichtigen:

- Technologischer Größeneinflussfaktor K1
Der Faktor K1 ber√ľcksichtigt, dass die erreichbare H√§rte beim Verg√ľten bzw. Einsatzh√§rten mit steigendem Durchmesser abnimmt.

- Geometrischer Größeneinflussfaktor K2
Der geometrische Gr√∂√üeneinflussfaktor K2 ber√ľcksichtigt, dass bei gr√∂√üer werdendem Durchmesser oder Dicken die Biegewechselfestigkeit in die Zug/Druckwechselfestigkeit √ľbergeht und analog auch die Torsionswechselfestigkeit sinkt.

- Einflussfaktor Oberflächenrauigkeit Kf
Der Einflussfaktor Kf der Oberfl√§chenrauheit, ber√ľcksichtigt den zus√§tzlichen Einfluss der Rauheit auf die √∂rtlichen Spannungen und damit auf die Dauerfestigkeit des Bauteils.

- Einflussfaktor f√ľr Oberfl√§chenverfestigung Kv
Der Einflussfaktor der Oberfl√§chenverfestigung Kv ber√ľcksichtigt den Einfluss (Eigenspannung, H√§rte) des ver√§nderten Oberfl√§chenzustandes durch das jeweilige technologische Verfahren auf die Dauerfestigkeit.

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Gestaltfestigkeit

Bei der Gestaltfestigkeit werden Einfl√ľsse wie Kerbwirkung, Gr√∂√üen- und Oberfl√§cheneinfluss, welche die Festigkeit beeintr√§chtigen, bei der Berechnung der Gestaltfestigkeit, ber√ľcksichtigt.

Vergleichs-Mittelspannung
Aus den Beanspruchungsspannungen des Bauteils wird die Vergleichs-Mittelspannung ermittelt.

Bauteil-Wechselspannung
Aus dem zul. Festigkeitswert des Werkstoffes wird an Hand der Einflussfaktoren die Bauteil-Wechselspannung berechnet.

Mittelspannungsempfindlichkeit
Zur Kennzeichnung des Einflusses der Mittelspannung auf die dauernd ertragbare Spannungsamplitude wird mit der Mittelspannungsempfindlichkeit ber√ľcksichtigt.

Sicherheit bei Erm√ľdungsbruch
Unter Ber√ľcksichtigung der auftretenden Beanspruchungsspannungen und der Bauteil-Ausschlagfestigkeit wird der Sicherheitswert berechnet.

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Dauerfestigkeitsschaubild nach Smith

Konstruktion eines Dauerfestigkeitsschaubilds wenn σw, Rm und Re gegeben ist

Dauerfestigkeitsschaubild
Konstruktionsablauf für das Dauerfestigkeitsdiagramm
1. Waagrechte Linie für Rm und Re
2. P1 und P2 für +σw u. -σw
3. 45° Linie (κ=+1)
4. von P3 nach links σw/2 auftragen (P4)
5. Linie von P1 nach P4
6. Bei Re waagrechte von P5 nach P6
7. Vertikaler Abstand von P6 zur 45° Linie (P7) ermitteln und nach unten auftragen (P8)
8. Rote Verbindungslinien mit den einzelnen Punkt wie dargestellt verbinden
Konstruktionsablauf für das Dauerfestigkeitsdiagramm
1. Waagrechte Linie für Rm und Re
2. P1 und P2 für +σw u. -σw
3. 45° Linie
4. von P3 nach links σw/2 auftragen (P4)
5. Linie von P1 nach P4
6. Bei Re waagrechte von P5 nach P6
7. Vertikaler Abstand von P6 zur 45° Linie (P7) ermitteln und nach unten auftragen (P8)
8. Rote Verbindungslinien mit den einzelnen Punkt wie dargestellt verbinden

Konstruktion eines Dauerfestigkeitsschaubilds wenn σschw und Re gegeben ist

Dauerfestigkeitsschaubild
Konstruktionsablauf für das Dauerfestigkeitsdiagramm
1. Waagrechte Linie für Re
2. P1 und P2 für +σw u. -σw
3. 45° Linie (κ=+1) Schnittpunkt ergibt P3
4. Auf der σm Achse σschw/2 auftragen P4
5. Senkrecht über P4 ergibt auf der Linie κ=0 Punkt P5
6. Schnittpunkt mit Linie P1 und P5 mit Re ergibt P6
7. Von P6 senkrecht nach unten und Schnittpunkt mit Linie von P2 und P4 ergibt P7
8. Rote Verbindungslinien mit den einzelnen Punkt wie dargestellt verbinden
Konstruktionsablauf für das Dauerfestigkeitsdiagramm
1. Waagrechte Linie für Re
2. P1 und P2 für +σw u. -σw
3. 45° Linie (κ=+1) Schnittpunkt ergibt P3
4. Auf der σm Achse σschw/2 auftragen P4
5. Senkrecht über P4 ergibt auf der Linie κ=0 Punkt P5
6. Schnittpunkt mit Linie P1 und P5 mit Re ergibt P6
7. Von P6 senkrecht nach unten und Schnittpunkt mit Linie von P2 und P4 ergibt P7
8. Rote Verbindungslinien mit den einzelnen Punkt wie dargestellt verbinden
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