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Update:  26.09.2017

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Normblende mit Eck-Druckentnahme

Bei der Durchflussmessung mit Blende (Wirkdruckverfahren) wird durch die Rohrverengungen Druckenergie in kinetische Energie umgesetzt. Mit Hilfe des gemessenen Druckabfalls kann über die „Durchflussgleichung“ der Durchfluss berechnet werden.
Die unten genannte Formel für den Durchflusskoeffizienten ist gültig für eine Blende mit Eck-Druckentnahme (Harris/Gallangher Gleichung), d. h. die Druckentnahme erfolgt direkt vor und hinter der Blende.
Bei Gasen wird durch den Anstieg der Geschwindigkeit eine Entspannung wirksam, die mit der Expansionszahl e berücksichtigt wird.
Zu beachten ist, dass die Formeln nur für den Bereich innerhalb der unten aufgeführten Grenzwerte gültig sind.

Durchmesserverhältnis
Durchmesserverhältnis
Reynoldszahl
Reynoldszahl
Durchflusskoeffizient
Durchflusskoeffizient
Expansionszahl
nur bei kompressiblen Medien erforderlich
bei inkompressiblen Medien ε = 1


Expansionszahl
Durchflusszahl
Durchflusszahl
Volumenstrom - Durchflussgleichung
Volumenstrom
Massenstrom
Massenstrom
Druckdifferenz
Druckdiffrenz
Blendenabmessung
β  = Durchmesserverhältnis (-)
D  = Rohrdurchmesser (m)
d  = Blendendurchmesser (m)
R  = Reynoldszahl (-)
w  = Strömungsgeschwindigkeit im Rohr (m/s)
ν  = kinematische Viskosität (m²/s)
C  = Durchflusskoeffizient (-)
ε  = Expansionszahl (-)
Δp  = Druckdifferenz an der Blende (Pa)
κ  = Isentropenexponent nur bei Gase (-)
Tabelle Isentropenexponent 
p1 = Absolutdruck vor Blende (Pa)
V  = Volumenstrom (m³/s)
ρ1 = Dichte vor Blende (kg/m³)
m  = Massenstrom (kg/s)

Grenzwerte: 
Rohrdurchmesser D = 50...1000 mm 
Blendendurchmesser d = ≥ 12,5 mm 
Durchmesserverhältnis β = 0,1....0,75 
Berechnungsprogramm