Spannungsberechnung von Behältern und Rohrleitungen
Die Spannungsberechnungen sind gültig bei folgenden Voraussetzungen:
- Rotationssymmetrischer Körper.
- Der Innen- wie Außendruck ist längs über den Umfang gleichmäßig verteilt.
- Spannungen liegen im elastischen Bereich.
Achtung bei Außendruck: Bei dünnwandigen Rohren ist bei der Festigkeitsberechnung auch die kritische Beulspannung zu berechnen.
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σ t = Tangentialspannung (N/mm²)
σ r = Radialspannung (N/mm2) r i = Radius Innenwand (mm) r a = Radius Außenwand (mm) r x = Radius an beliebiger Stelle x (mm) p i = Druck Innenwand (N/mm²) p a = Druck Außenwand (N/mm²) |
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Literatur:
[1] Vischer, Huber - Wasserbau
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Radialverformung der Wand
Radialverformung für ein unendlich langes Rohr
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Δr x = Radiusaufweitung bei Radius x (mm)
r i = Radius Innenwand (mm) r a = Radius Außenwand (mm) r x = Radius an beliebiger Stelle x (mm) p i = Druck Innenwand (N/mm²) p a = Druck Außenwand (N/mm²) E = Elastizitätsmodul (N/mm2) ν = Querdehnungszahl (-) |
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Literatur:
[2] Holzmann, Meyer, Schumpich - Technische Mechanik
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Einbeulen von dünnwandigen Rohren bei Außendruckbelastung
Bei dünnwandigen Rohren bei Außendruckbelastung oder innerem Unterdruck ist die Beulgefahr zu berücksichtigen.
Die Theorie über das Beulen von dünnwandigen Rohren ist sehr komplex. Hier sind nur die allgemein gültigen Formeln
zum Beulen aufgeführt. Weiterführende Formel finden Sie in den AD Merkblättern 2000 - B6.
Die theoretische Beulspannung berechnet sich für ein dünnwandiges Rohr unter gleichmäßigem Außendruck das an den Enden gelenkig gelagert ist, wie folgt:
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p a,kr = kritischer Beuldruck (N/mm²)
p a,zul = zul. Außendruck (N/mm²) E = Elastizitätsmodul (N/mm²) μ = Querdehnungszahl (-) s = Wanddicke (mm) r i = Radius Innenwand (mm) r a = Radius Außenwand (mm) r = mittl. Radius (mm) S = Sicherheit (-) elast. Spannungszustand S = 3 |
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Vereinfachte Spannungsberechnung von dünnwandigen Druckbehältern (Kesselformel)
Die Kesselformel ist eine vereinfachte Berechnung von Druckbehältern bei innerem Überdruck.
Die Formel ist nur gültig für dünnwandigen zylindrische Behältern mit einem Durchmesserverhältnis von Da / Di < 1,2.
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σ t = Tangentialspannung (N/mm²)
p = Innendruck (N/mm²) D = Mittlerer Durchmesser (mm) s = Wanddicke (mm) D a = Außendurchmesser (mm) D i = Innendurchmesser (mm) |
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σ a = Axialspannung (N/mm²)
p = Innendruck (N/mm²) D = Mittlerer Durchmesser (mm) s = Wanddicke (mm) D a = Außendurchmesser (mm) D i = Innendurchmesser (mm) |
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s min = minimale Wanddicke (mm)
p = Innendruck (N/mm²) D = Mittlerer Durchmesser (mm) σ = zul. Spannung (N/mm²) s 1 = Zuschlag für Toleranzfehler (mm) (1 s 2 = Zuschlag für Korrosion bzw. Erosion (mm) (2 D a = Außendurchmesser (mm) D i = Innendurchmesser (mm) |
Bei kugeligen Behältern gibt es keine Tangentialspannung, deshalb halbiert sich die Wanddicke.
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s min = minimale Wanddicke (mm)
p = Innendruck (N/mm²) D = Mittlerer Durchmesser (mm) σ = zul. Spannung (N/mm²) s 1 = Zuschlag für Toleranzfehler (mm) (1 s 2 = Zuschlag für Korrosion bzw. Erosion (mm) (2 D a = Außendurchmesser (mm) D i = Innendurchmesser (mm) |
(1 Siehe Herstellerangaben - Anhaltswerte: s <= 10 mm - s1= 0,35 mm und bei s > 10 mm - s1=0,5 mm
(2 Ferritische Stähle s2 ca. 1 mm - Rostfreie Stähle oder mit Korrosionsschutz s2 = 0 mm
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